St. Mariä Himmelfahrt Osterfeine

Disposition

I. Hauptwerk | C – g³


Bordun 16'

Prinzipal 8'

Viola di Gamba 8'

Salicional 8'

Hohlflöte 8'

Oktave 4'

Prinzipal 2'

Mixtur 3f. 2'

Trompete 8'

Koppel II-I

II. Brustschwellwerk | C – g³


Geigenprinzipal 8'

Aeoline 8'

Liebl. Gedackt 8'

Flaute dolce 8'

Gemshorn 2 2/3'

Waldflöte 2'

Terz 1 3/5'

Oboe 8'

Tremulant

Pedalwerk | C – f¹


Subbaß 16'

Cello 8'

Piffaro 4'+2'

Liebl. Posaune 16'

Koppel II-P

Koppel I-P



Geschichte

In der 1864 fertiggestellten St.-Mariä-Himmelfahrts-Kirche zu Osterfeine konnte im Herbst 1870 die erste Orgel eingeweiht werden. Sie wurde erbaut von dem Orgelbauer Johann Bernhard Kröger aus Goldenstedt und hatte mechanische Schleifladen und 15 Register bei zwei Manualen und Pedal.

Im Jahr 1931 baute die Orgelbaufirma Fleiter aus Münster eine neue Orgel mit 20 Registern und pneumatischen Trakturen.

Im Winter 1981/82 wurde die störungsanfällige Orgel durch eine mechanische Schleifladenorgel von der Orgelbauwerkstatt Christian Lobback (Hamburg-Neuendeich) ersetzt. Dabei fand das Pfeifenwerk der Fleiter-Orgel von 1931 weitgehend Wiederverwendung, Bordun 16' und Hohlflöte 8' sind noch von Kröger 1870, während Oktave 4' und Piffaro aus alten Registern der Orgel in Ramsloh zusammengestellt wurden; der Prinzipal 2' im Hauptwerk ist das einige neue Register von 1982.

Die Orgel hat 21 Register bei 1214 klingenden Pfeifen, die auf zwei Manualwerke und Pedal verteilt sind. Der Spieltisch steht frei mittig auf der Empore. Die zahlreichen streichenden grundstönigen Register ergänzen sich gut mit den neueren Stimmen und geben der Orgel ein vielseitiges, warmes Klangbild, das vor allem für die Orgelmusik der deutschen Romantik gut geeignet ist.


Hörbeispiel